Elektrizität

Elektrische Energie gilt, auf der Basis unterschiedlicher Primärenergieträger, in der Schweiz als saubere und zukunftsorientierte Energie des 21. Jahrhunderts.

Das Elektrizitätswerk versorgt das Gebiet der Politischen Gemeinde Amriswil mit elektrischer Energie und ist für die Betreuung der öffentlichen Beleuchtung zuständig.

Die jeweils gültigen Preisblätter finden sie hier.

Auf der Website der Eidg. Elektrizitätskommission ElCom haben Sie die Möglichkeit des Strompreisvergleiches.

Der Strom wird von der Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau (EKT AG) bezogen. Der Jahresumsatz beträgt 54 Mio Kilowattstunden (kWh).

Insgesamt betreut die Regio Energie Amriswil 50 Transformatorenstationen, 7'200 Messstellen, 29 km Hochspannungsleitungen und 235 km Niederspannungsleitungen. Gesamthaft werden rund 7'100 Stromkunden mit elektrischer Energie beliefert.

"Ohni Pfuus goht nüt!".

2017 Stromkennzeichnung                                                          

Die Qualität der Leistungserbringung wird von uns auf hohem Niveau gewährleistet. Durch  Unterhaltungsarbeiten, regelmässigen Kontrollen und permanenten Ausbau sowie Erneuerung unseres Leitungsnetzes garantieren wir die flächendeckende Versorgung mit Strom.

Ohne Strom ist unser heutiges Leben kaum mehr vorstellbar. Er erleichtert uns die Arbeit und bietet uns Komfort und Lebensqualität. Strom kann aber auch gefährlich sein. Dennoch: Angst ist fehl am Platz, denn ein sorgfältiger und respektvoller Umgang mit Strom hilft, Unfälle zu vermeiden.

Hier kann's gefährlich sein:

  • Badezimmer
    Strom und Wasser sind eine brisante Kombination. Von der Badewanne oder der Dusche aus netzbetriebene Geräte zu bedienen oder zu berühren, ist lebensgefährlich (Haarföhn, Rasierapparat, Radio, Heizöfen etc.). .
    Tipp
    Ziehen Sie im Badezimmer den Stecker nach Gebrauch sofort aus und bewahren Sie die Geräte ausser Reichweite von Kindern auf. Wer aufs Radio auf dem Badewannenrand nicht verzichten will, soll ein batteriebetriebenes Gerät verwenden. Auch in der Dusche ist Musik hören möglich - mit wasserfesten und batteriebetriebenen Duschradios.  

  • Küche
    In der Küche sind unmengen von Elektrogeräte, die oftmals auch wärend dem Reinigen in der Steckdose bleiben und somit eine grosse Gefahr bergen.
    Tipp
    Elektrogeräte, die ans Netz angeschlossen sind, nie unter fliessendem Wasser reinigen. Gerätestecker ausziehen und Geräte mit einem feuchten Tuch sauber reiben. Keine Verlängerunskabel verwenden, die lose herumliegen.

  • Garten, Garage, Balkon
    Feuchtigkeit und Nässe erhöhen im Freien das Gefahrenpotenzial durch defekte Elektrogeräte oder Isolationsfehler um ein Vielfaches. Barfuss gehen kann zum Tode führen, wenn man ein defektes Elektrogerät (Rasenmäher, Heckenschere etc.) bedient, das nicht über einen Fehlstrom-(FI)-Schutzschalter* angeschlossen ist.
    Tipp
    Geräte nur an Steckdosen anschliessen, die durch eine FI-Schutzschalter* geschützt sind, oder an mobile Sicherheitssteckdosen. Gummistiefel oder Schuhe tragen, die mit Gummisohlen isoliert sind.

  • Elektrogeräte
    Elektrogeräte können Defekte bekommen, welche die Sicherheit beeinträchtigen. Sie erfordern deshalb unsere Aufmerksamkeit: Weisen die Geräte eine Beschädigung auf? Surrt der Motor nicht etwas seltsam? Riecht es nach verbrannter Isolation?
    Tipp
    Reinigung und Pflege der Elektrogeräte erhöhen die Sicherheit ebenso wie ein sorgfältiger Umgang.

  • Kabel
    Kabel kaputt? Klebeband drauf und das Kabel ist wieder funktionsfähig. Ein sehr gefährlicher Trugschluss!
    Tipp
    Auf keinen Fall Kabel mit Klebeband flicken! Ausserdem Verlängerungskabel nur benützen, wenn es am einen Ende einen Stecker und am anderen Ende eine Kupplung mit gleich vielen Polen (Kontakten) aufweist. Für temporäre Einsätze mit längeren Kabeln leistet eine Kabelrolle gute Dienste. Kabel immer ganz abrollen.

  • Stecker und Steckdosen
    Wenn sich Schwierigkeiten mit dem Anschluss ergeben, sollten die alten Steckdosen vom Fachmann ersetzt werden.
    Tipp
    Steckdosen, in deren Nähe Kleinkinder oft spielen, können mit einem Kinderschutz, welche im Fachhandel erhältlich sind, ausgerüstet werden.

*FI-Schutzschalter
FI-Schutzschalter stoppen bei einem Defekt sofort den Stromfluss, sodass nur während einiger Hunderstelsekunden Strom über den menschlichen Körper zur Erde fliesst - und das rettet Leben.
Seit 1985 müssen in Neu- und Umbauten alle Steckdosen in Räumen mit Bade- oder Duscheinrichtungen sowie Steckdosen, an denen im Freien genutze Geräte angeschlossen werden, mit FI-Schutzschaltern geschützt sein. In älteren Gebäuden können FI-Schutzschalter nachträglich eingebaut werden. Im Freien und auf Betonböden sollten mobile Elektrogeräte immer über einen FI-Schutzschalter betrieben werden. Ist in der Installation kein FI-Schutzschalter eingebaut, sollten mobile Sicherheitssteckdosen mit integriertem FI-Schutzschalter verwendet werden.

Flyer Strommix



Weitere Informationen zum erneuerbaren Strom

Amriswiler Solarstrom - für ein nachhaltiges Handeln

Die Strahlen der Sonne sind eine sehr wertvolle, nachhaltige und unausschöpfliche Ressource. Deshalb soll und wird die Energie der Sonne in Zukunft vermehrt zu unserer Energieversorgung beitragen.
Dazu gehört auch die Photovoltaik, die direkte Umwandlung von Sonnenlicht (Sonnenenergie) in elektrischen Strom (elektrische Energie).

Der Aufpreis gegenüber dem Standardprodukt für Amriswiler Solarstrom beträgt 9.2 Rp/kWh (ökologischer Mehrwert).

Bestellen können Sie den Amriswiler Solarstrom bei uns.

 

Stromsparen macht Sinn
Ein sparsamer Umgang mit der Energie ist ein Beitrag für eine bessere Umwelt, schont die Energiereserven und heisst auch Geld sparen.

Kochherd

  • Isolierpfanne verwenden, damit kann mit wenig Wasser und bei niedriger Temperatur gekocht werden.
  • Für Kochgut mit langer Gardauer den Dampfkochtopf benutzen.
  • Die Durchmesser von Pfanne und Kochplatte/Kochfeld sollten übereinstimmen.
  • Kochplatte/Kochfeld rechtzeitig von der Ankochstufe auf die Fortkochstufe schalten. Restwärme der Platte ausnützen.
  • Wenn möglich mit Deckel auf der Pfanne kochen.
  • Nur ebene Kochplatten und Kochgeschirre benützen.

Backofen

  • Bei fast jedem Gebäck und jedem Braten kann auf das Vorheizen verzichtet werden.
  • Wenn die Back- oder Bratzeit länger als ca. 40 Minuten dauert, kann der Backofen 10 Minuten vor Ende der Gardauer abgeschaltet werden, um die Nachwärme zu nutzen.
  • Beim Umluft-Backofen mehrere Ebenen gleichzeitig nutzen.

Beleuchtung

  • Sparen indem Sie das Licht nicht unnötig eingeschaltet lassen.
  • Wenn möglich Leuchtstofflampen (auch Fluoreszenzlampe oder in der Umgangssprache "Neonröhre" genannt) oder Energiesparlampen einsetzen. Diese Art von Lampen brauchen bei gleicher Lichtstärke vier- bis fünfmal weniger Strom als Glühlampen.

Waschmaschine

  • Kochwäsche mit 60°C statt mit 95°C waschen. Um einem Grau werden der Weisswäsche entgegenzuwirken, kann diese ab und zu mit 95°C gewaschen werden.
  • Bei wenig verschmutzter und wenig getragener Wäsche auf das Vorwaschen verzichten.
  • Das Fassungsvermögen der Maschine möglichst ausnützen.

Wäschetrockner

  • Die Wäsche so weit wie möglich im Freien trocknen, vor allem grossflächige Stücke wie Bettüberwürfe und Leintücher.
  • Wäsche möglichst gut schleudern (mind. 1'000 Umdrehungen pro Minute) oder separate Wäscheschleuder benutzen.
  • Luftfilter des Tumblers nach jedem Trocknungsgang reinigen, um Brandgefahr zu verhindern.
  • Tumbler möglichst gut füllen. Trotzdem aber versuchen, leichte und schwere Gewebearten zu sortieren.

Kühlschrank und Tiefkühler

  • Richtige Lagertemperatur einstellen (Kühlschrank: 5 bis 7°C; Tiefkühler: -18°C).
  • Geräte nur kurz öffnen oder für jeden Gegenstand extra öffnen; ein gutes Ordnungssystem erleichtert die Orientierung.
  • Türe gut schliessen.
  • Keine warmen Speisen in den Kühlschrank stellen.
  • Die Lüftungsschlitze frei bleiben lassen.
  • Gefriergeräte und Kühlschränke ohne Abtau-Automatik regelmässig abtauen (Gebrauchsanweisung beachten).
  • Tiefkühler an möglichst kühlem und schattigen Standort aufstellen.
  • Truhen brauchen weniger Energie als Schränke, weil die kalte Luft beim Öffnen eher in der Truhe bleibt.

Geschirrspüler

  • Das Fassungsvermögen der Maschine ausnützen, d. h. erst spülen, wenn das Gerät gefüllt ist. Vorspülen unter fliessendem Wasser vermeiden. Der Geschirrspüler macht das mit weniger Wasser und sehr wenig Strom.
  • Für leicht verschmutztes Geschirr Sparprogramm verwenden.
  • Kleine Geschirrmengen von Hand abwaschen, aber nicht unter laufendem Wasserhahn.

Elektroboiler

  • Wasser auf maximal 60°C erwärmen.
  • Einhand- oder Thermostat-Mischbatterien einbauen, damit wird das Mischen von Kalt- und Warmwasser überflüssig. Beim Mischen von Hand erst das kalte Wasser laufen lassen und das warme dazumischen.
  • Duschen statt baden. Der Warmwasserverbrauch ist 4-5 Mal geringer.
  • Bei längerer Abwesenheit Boiler ausschalten. Boiler regelmässig entkalken, je nach Härtegrad des Wassers (im Durchschnitt alle 4-5 Jahre).

Elektrische Haushaltsgeräte und Apparate

  • Nach Gebrauch sofort ganz abstellen.
  • Geräte mit Standby-Betrieb ganz ausschalten.